NEST ist das modulare Forschungsgebäude von Empa und Eawag in Dübendorf — ein lebendiges Experiment in dem Bautechnologien, Energiesysteme und Materialien der Zukunft unter realen Bedingungen getestet werden. 150 Partner. 15 Units. Ein Gebäude das sich permanent weiterentwickelt.
Avocado360 hat diesen Ort in eine interaktive 360°-Tour übersetzt — zusammen mit ATEO. Über 50 Panoramen, eingebettete Experteninterviews, Hotspots, Pläne und Dokumente. Zugänglich für alle — jederzeit, überall, kostenlos.
Eine interaktive Virtuelle Tour durch das NEST-Forschungsgebäude von Empa und Eawag in Dübendorf — mit über 50 Panoramen, Experteninterviews, Hotspots und Dokumenten. Online seit Juli 2021.
Studierende der Architektur und Ingenieurwissenschaften. Forschungsteams weltweit. Industriepartner die ihre Arbeit zeigen. Potenzielle NEST-Partner. Medien. Und alle die wissen wollen wie nachhaltiges Bauen wirklich aussieht.
15 Units, 150 Partner, zwei Forschungsplattformen — auf Deutsch und Englisch, für Fachleute wie für Laien verständlich. Eine Tour die zu simpel ist wird nicht genutzt. Eine die zu komplex ist, verliert.
Eine lebendige, skalierbare Plattform die mit NEST wächst. Avocado360: Konzept, Panoramen, Interviews. ATEO: Aufbau und Unterhalt. Design: Eric Jones.
«Die virtuelle Tour ermöglicht einer viel breiteren und internationaleren Öffentlichkeit direkten Einblick in die zahlreichen Aktivitäten rund um NEST.»
— Peter Richner, stv. Direktor Empa, verantwortlich für NESTEin Gebäude das nie fertig ist. Das sich selbst umbaut während Menschen darin wohnen und arbeiten. Das Wände aus Recyclingmaterial testet, Decken die von Robotern gegossen wurden, Fassaden die Energie ernten. NEST in Dübendorf ist kein normales Forschungsobjekt — es ist ein lebendiges Experiment. Und es brauchte einen Weg, dieses Experiment der Welt zu zeigen.
NEST steht für Next Evolution in Sustainable Building Technologies. Das Gebäude wurde am 23. Mai 2016 auf dem Empa-Campus in Dübendorf eröffnet — entworfen von Gramazio & Kohler (ETH Zürich). Aufbau: ein zentraler Backbone — Tragstruktur, Energieversorgung, Datennetz — und drei offene Plattformen auf denen einzelne Forschungsmodule nach dem Plug-and-play-Prinzip eingebaut, betrieben und wieder ausgebaut werden können.
Jede Unit ist ein eigenständiges Forschungsprojekt — mit eigenen Partnern, eigenen Materialien, eigenen Bewohnern oder Nutzern. Die Menschen die dort wohnen und arbeiten sind gleichzeitig Testpersonen. Mehr als 150 Partner aus Forschung, Industrie und öffentlicher Hand sind beteiligt — darunter ETH Zürich, EPF Lausanne, HSLU, Eawag und Dutzende Unternehmen aus der Schweizer Baubranche.
Das NEST-Gebäude auf dem Empa-Campus Dübendorf — Backbone mit austauschbaren Forschungsmodulen (Units).
Die Units im Überblick — alle in der Virtuellen Tour begehbar:
Weltweit erstes mehrheitlich digital geplantes und robotisch gebautes Wohngebäude. ETH Zürich, NCCR Digital Fabrication.
Vollständig aus rezyklierbaren und kompostierbaren Materialien. Werner Sobek Design.
Leichtbaukuppel und adaptive Solarfassade. ETH Zürich — Spin-off: Zurich Soft Robotics → Solskin.
Forschungslabor für nachhaltige Arbeitsumgebungen. HSLU, Lista Office LO, Swisscom, Bene.
Holzinnovation und modulare Konstruktion. Empa, ETH Zürich.
Solarenergie und Tageslicht durch die Gebäudehülle. Innovative Beschichtungen ohne Pigmente.
Wellness vollständig mit Solarenergie. Demonstration erneuerbarer Energiesysteme.
Testumgebung für Drohnen und Kletterroboter. Empa Laboratory of Sustainability Robotics.
CO₂-negatives Bauen. Gebäude als Kohlenstoffsenke. Partner: Omya.
Die zwei übergreifenden Forschungsplattformen: Energie (Empa) und Wasser (Eawag).
Vom Abbruch zur Wiederverwendung so schnell wie möglich.
Weitere Units — laufend in Bau und Planung.
Guided Tours von NEST fanden bisher nur live vor Ort statt — wenige Dutzend Menschen pro Jahr. Der Rest der Welt sah Fotos, las Texte, schaute Videos. Aber NEST ist zu vielschichtig für Fotos. Zu komplex für kurze Texte. Zu gross für einen einzigen Film.
Das Problem: Jede Unit hat eine andere Geschichte, andere Materialien, andere Zielgruppe. Wer DFAB HOUSE verstehen will braucht anderen Kontext als wer die Solar Fitness & Wellness Unit besucht. Eine lineare Führung — egal ob live oder als Film — kann diese Tiefe nicht abbilden.
«Es ist unsere Vision, neue Ideen auf ihrem Weg zu marktfähigen Innovationen zu begleiten. Die virtuelle Tour bietet jetzt einem viel breiteren Publikum direkten Einblick in die zahlreichen Aktivitäten rund um NEST.»
— Peter Richner, stv. Direktor Empa, verantwortlich für NEST
Die Antwort: eine Virtuelle Tour die nicht vereinfacht — sondern vertieft. Die jedem Besucher erlaubt, in seinem Tempo, auf seinem Gerät, in seiner Sprache, genau das zu entdecken was ihn interessiert. Für Studierende genau so wie für CEOs, für Journalist:innen genau so wie für Forschende.
Avocado360 übernahm das konzeptionelle Design der Tour, die 360°-Panoramafotografie aller zugänglichen Bereiche und die Produktion der eingebetteten Video-Interviews mit Forschenden und Projektverantwortlichen. ATEO verantwortete den technischen Aufbau der Tour-Plattform und übernimmt den laufenden Unterhalt und die Erweiterung. Das visuelle Design — Navigation, Interface, Gestaltungssystem — stammt von Eric Jones.
Frühe Designskizze von Eric Jones — die räumliche Logik der Navigation entworfen, bevor das erste Panorama aufgenommen wurde.
Besonderes Designdetail: Die Navigation spiegelt den tatsächlichen Grundriss von NEST — dieselbe räumliche Logik die Besucher vor Ort leitet. Anstatt ein externes Interface aufzuzwingen, baute Eric Jones die Navigation direkt in die virtuelle Umgebung mit 3D Vista ein — der Geometrie des Gebäudes folgend. Keine Legende nötig. Keine Einarbeitungszeit. Die Struktur des Gebäudes wird zur Navigation.
Der Grundrissplan der NEST-Navigation — auf die Betonwand des Eingangsfoyers gedruckt. Physisch und digital identisch.
Die Tour wächst mit NEST. Was 2021 mit sechs Units startete, umfasst heute 15 Units und beide Forschungsplattformen. Neue Units werden integriert sobald sie eröffnen. Ein Kommunikationsmittel das nie veraltet.
Die Virtuelle Tour durch das Forschungsgebäude NEST in der Schweiz ist kein allgemeines Publikumstool. Sie ist ein präzises Kommunikationsinstrument für sechs klar definierte Zielgruppen:
Architektur, Bauingenieurwesen, Materialwissenschaften, Energiesysteme. Hochschulen weltweit nutzen die Tour als digitale Exkursion. Das ETH-Department für Bau, Umwelt und Geomatik setzte sie aktiv als Einführung vor einer Gruppenführung vor Ort ein.
150 aktive Partner aus 9 Ländern. Forschende die an verwandten Themen arbeiten — Nachhaltigkeit, digitale Fabrikation, Energiesysteme — können Ergebnisse und Methoden einsehen ohne zu reisen.
Firmen die Units gebaut oder finanziert haben, nutzen die Tour um Kunden und Investoren ihre Arbeit zu zeigen. ERNE AG Holzbau führt Bauherren durch DFAB HOUSE. Lista Office LO durch das Meet2Create-Labor.
Firmen die überlegen, eine NEST-Unit zu realisieren, orientieren sich zuerst virtuell. Die Tour ersetzt einen ersten Besuch — und senkt die Hemmschwelle erheblich.
Statt Pressemitteilungen: Raumerfahrung. Empa setzt die Tour aktiv als Einführungstool bei Gruppenbesuchen ein — vor der physischen Führung gibt sie den Überblick.
Die Schweizer Baubranche ist für rund 28% der CO₂-Emissionen verantwortlich. Die Tour macht die Forschungsantworten verständlich — für Entscheidungsträger, NGOs und Bürgerinnen.
Über 50 interaktive Panoramen, verbunden durch eine intuitive Raumnavigation. In jedem Panorama: Hotspots die Inhalte erschliessen ohne den Raum zu verlassen.
Forschende erklären ihre Arbeit direkt im Panorama — am Ort des Experiments, nicht im Konferenzraum.
Details die das Panorama nicht erfasst: Materialquerschnitte, Messwerte, Konstruktionsdetails.
Grundrisse und technische Zeichnungen direkt im Raum verankert — Kontext ohne Kontextwechsel.
Projektbeschreibungen, Kennzahlen, Partnerangaben — präzise und auf den Punkt.
Vertiefende Dokumentation und wissenschaftliche Unterlagen für Fachpublikum.
Direkte Verbindungen zu Partnerwebsites, Success Stories und wissenschaftlichen Publikationen.
Vier Hotspot-Typen in der Tour: 360°-Panorama, Planhotspot, Texthotspot, Videohotspot — alle im DFAB HOUSE.
Die Virtuelle Tour ist öffentlich zugänglich — ohne Login, ohne App. Auf Desktop, Smartphone und Tablet. Auf Deutsch und Englisch. Wer die Tour öffnet, landet im Eingangsfoyer von NEST. An der Betonwand: der Grundrissplan mit allen Units. Ein Klick — und man steht mitten in der Forschung.
Tour starten auf empa-virtual.ch — kostenlos, ohne Login, auf Deutsch und Englisch.
«Die Lancierung der virtuellen NEST-Tour ist ein weiterer Schritt zur Schliessung der Lücke zwischen Laborforschung und Markteintritt. Indem zahlreiche bei NEST entwickelte und demonstrierte Innovationen einem viel breiteren und internationaleren Publikum zugänglich gemacht werden, leistet das virtuelle NEST einen wichtigen Beitrag dazu, dass nachhaltige Innovationen im Gebäudebereich schneller Fuss fassen können.»
Peter Richner
Stv. Direktor Empa, verantwortlich für NEST — Medienmitteilung zur Lancierung, 10. Juni 2021
Forschung die nicht gezeigt werden kann, findet nicht statt. Nicht für die, die sie brauchen.
NEST produziert jährlich neue Erkenntnisse über nachhaltiges Bauen — neue Materialien, neue Systeme, neue Antworten. Die Tour macht dieses Wissen zugänglich: für Studierende die davon lernen, Firmen die es anwenden, Investoren die es finanzieren, Entscheidungsträger die es brauchen.
Ein Gebäude das nie fertig ist — und eine Tour die nie fertig ist. Das ist kein Mangel. Das ist das Prinzip.
Was ist eine virtuelle Tour eines Forschungsgebäudes?
Eine interaktive 360°-Erfahrung die Besuchern erlaubt, einen Forschungsstandort digital zu erkunden — mit Panoramen, eingebetteten Interviews, Hotspots und Dokumenten. Die Virtuelle Tour von NEST by Empa in Dübendorf umfasst über 50 Panoramen und ist kostenlos unter empa-virtual.ch zugänglich.
Für wen ist eine virtuelle Tour sinnvoll?
Für Institutionen mit komplexen, vielschichtigen Inhalten: Forschungseinrichtungen, Hochschulen, Technologiezentren, Museen. Die NEST-Tour wird von Studierenden, Forschenden weltweit, Industriepartnern und der breiten Öffentlichkeit genutzt — ohne Reisekosten, ohne Terminkoordination, in mehreren Sprachen.
Was kostet eine virtuelle Tour in der Schweiz?
Der Preis hängt von Umfang, Anzahl Panoramen, Interaktivitätslevel und geplantem Unterhalt ab. Avocado360 erstellt auf Anfrage ein konkretes, unverbindliches Angebot — direkt, mit echten Zahlen. Jetzt anfragen →
Kann eine virtuelle Tour mehrsprachig sein?
Ja. Die Virtuelle Tour von NEST by Empa ist auf Deutsch und Englisch verfügbar. Weitere Sprachen sind technisch möglich — ein entscheidender Vorteil für international ausgerichtete Institutionen.
Wer ist für den laufenden Unterhalt zuständig?
Bei NEST by Empa verantwortet ATEO den technischen Unterhalt und die Erweiterung der Tour. Avocado360 kann für neue Panoramen und Interviews beigezogen werden. Das Modell ist flexibel — ausgelegt auf langfristige Zusammenarbeit.
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